Was ist Google E-E-A-T und E-E-A-T Analyse am praktischen Beispiel
E-E-A-T ist eines der wichtigsten Konzepte für die Suchmaschinenoptimierung. In diesem Beitrag versuche ich anhand von praktischen Beispielen zu zeigen, was Google E-E-A-T ist.
Außerdem sehen wir uns anhand einer meiner Website die E-E-A-T Analyse an und schließlich, wie du die von Google wahrgenommene E-E-A-T deiner Website stärken kannst.
Inhaltsverzeichnis
- Warum ist E-E-A-T wichtig?
- Wofür steht E-E-A-T?
- Wie ermittelt Google E-E-A-T?
- E-E-A-T Analyse am praktischen Beispiel
- Wie kann ich E-E-A-T für meine Website stärken?
- Zusammenfassung
Warum ist E-E-A-T wichtig?
Mit E-E-A-T will Google seinen Nutzern und Nutzerinnen qualitativ hochwertige, inhaltlich korrekte und somit vertrauenswürdige Inhalte in den Suchergebnissen anzuzeigen.
Das ist in den Search Quality Rater Guidelines (Version vom Februar 2025, Kapitel 3.4 ab Seite 26) als Ziel definiert.
E-E-A-T Diagramm in den Search Quality Rater Guidelines
In der Suchmaschinenoptimierung fällt E-E-A-T in den Bereich der “Rankability”. Also ob eine Seite deiner Website überhaupt die Chance hat, für eine bestimmte Suchanfrage zu ranken.
Deshalb solltest du eine E-E-A-T Analyse schon bei der Recherche nach Keywords und Entitäten durchführen. Wie ich eine solche E-E-A-T Analyse durchführe, siehst du weiter hinten im Text anhand eines praktischen Beispiels.
Wofür steht E-E-A-T?
Die Abkürzung E-E-A-T steht für *“Experience” *(dt. “Erfahrung”), “Expertise”, Authoritativeness (dt. “Autorität”) und “Trust” (dt. “Vertrauen”).
Bis 2022 wurde in den Search Quality Rater Guidelines nur die Abkürzung “E-A-T” verwendet. Erst 2022 kam das zweite “E” dazu. Seitdem wird für E-E-A-T auch der Begriff “Double E-A-T” verwendet.
Experience
Mit dem “Experience” Aspekt von E-E-A-T versucht Google zu verstehen, ob ein Text von jemandem geschrieben wurde, der persönliche oder handwerkliche Erfahrung in einem Thema hat. Das bezeichnet Google in den Search Quality Rater Guidelines explizit als “First Hand Experience”.
Produktrezensionen und Reiseblogs sind zwei Beispiele dafür, wie wichtig es ist, dass der Autor oder die Autorin den Eindruck vermitteln, dass das Produkt tatsächlich genutzt oder der beschriebene Ort besucht wurde. Leser möchten wissen, ob die Informationen aus erster Hand stammen oder nur ein umgeschriebener Text aus anderer Quelle ist .
Expertise
Aufgrund der “Expertise” versucht Google im Rahmen von E-E-A-T zu beurteilen, ob der Text von Menschen geschrieben wurde, die über die notwendige Expertise im Sinne von umfangreichem und fachlichem Wissen im Thema verfügen.
Diese Expertise kann aus einer Ausbildung oder jahrelanger “First Hand Experience” stammen.
Autorität
Das englische „Authoritativeness“ in E-E-A-T kann man frei als „Bekanntheit für ein Thema” übersetzen. Damit* *evaluiert Google, ob die Autoren und Autorinnen im Thema eines Textes eine gewisse Bekanntheit für ein Thema haben.
Diese Bekanntheit kann etwa durch Links oder Suchanfragen nach dem Autor oder der Autorin entstehen.
Vertrauen
In Google-Dokumenten muss man manchmal etwas zwischen den Zeilen lesen. Sehen wir uns noch einmal das E-E-A-T Diagramm in den Search Quality Rater Guidelines an.
E-E-A-T Diagramm (Quelle: Search Quality Rater Guidelines)
Im Gegensatz zu den ersten drei Aspekten von E-E-A-T steht “Trust” in der Mitte. Aufgrund dieser Darstellung kann man “Trust” als das zentrale Element von E-E-A-T verstehen, der sich aufgrund der ersten drei Aspekte ergeben kann.
Wie ermittelt Google E-E-A-T?
E-E-A-T ist kein einzelnes Ranking-Signal oder eine Checkliste, die du abarbeitest. Es ist eher ein gesamtheitliches Ranking-Konzept, für das Google mehrere Signale in Abhängigkeit des Themas der Suchanfrage unterschiedlich stark berücksichtigt.
So berücksichtigt Google einzelne Aspekte von E-E-A-T für YMYL-Suchanfragen (“Your Money, Your Live”) etwas mehr als für andere. Allerdings muss man auch dabei wieder differenzieren.
So gehört beispielsweise eine Suchanfrage zum Thema “Geld sparen im Alltag” zwar zum YMYL-Thema “Finanzen”. Allerdings wird E-E-A-T dafür etwas weniger stark berücksichtigt als für Geldanlage-Tipps, bei denen man massiv Geld verlieren kann.
Die einzelnen Signale für E-E-A-T sind verständlicherweise nicht dokumentiert. Sonst würde es für SPAM genutzt werden.
Sieht man sich allerdings die Google-Dokumentation und historische Aspekte der Google-Suche etwas genauer an, findet man an verschiedenen Stellen Hinweise, welche Signale Google für E-E-A-T heranziehen kann.
So ist im Whitepaper “How Google Fights Disinformation” ein Absatz darüber enthalten (Seite 12). Dort erwähnt Google den “PageRank” als eines der Signale, um Autorität zu erfassen. Das ist aber nur ein Aspekt von E-E-A-T im Allgemeinen und “Autorität” im Speziellen.
Im Leitfaden für die Ranking-Systeme schreibt Google, dass “ Ranking-Systeme für den Einsatz auf Seitenebene konzipiert” sind. Einen Satz weiter schreibt Google, dass aber auch “websiteweite Signale und Klassifikatoren verwendet” werden.
Bleiben wir noch auf der Seitenebene. Sieht man sich die Dokumentation für Google Richtlinien für Helpful Content an, findet man dort viele Aspekte, die einigen Anforderungen für E-E-A-T ähneln, wie etwa:
- Eine wesentliche, vollständige oder umfassende Beschreibung eines Themas
- Vermittelt die Website zum betreffenden Inhalt den Eindruck, dass es sich um eine zuverlässige und anerkannte Quelle zum Thema handelt
- Wurden diese Inhalte von einem Experten oder Fan verfasst, der sich nachweislich gut mit dem Thema auskennt
Nun gehen wir ein paar Jahre in die Vergangenheit. Als Google 2011 das soziale Netzwerk “Google+” startete, wurde das Thema “Authorship” wichtig. Damit konnte man einen Autor einem Text zuordnen. Der Google Blog Post zum Thema “Authorship Markup” ist sogar noch live.
Seit 2014 wird dieses Signal jedoch nicht mehr von Google berücksichtigt. Vermutlich deshalb, da Google andere Mechanismen entwickelt hat, um “Authorship” einem Text zuordnen zu können. Ich denke dabei an den Knowledge-Graph.
Aufgrund der verschiedenen Google-Dokumentationen und der historischen Aspekte berücksichtigt Google meines Erachtens E-E-A-T auf drei Ebenen.
- Auf der Ebene der Autoren und Autorinnen
- Für jede einzelne Seite einer Website (“Seitenebene”)
- Für die ganze Website auf der Domainebene
Um E-E-A-T auf diesen drei Ebenen zu beurteilen, spielen meiner Meinung nach der Knowledge Graph und Entitäten eine wichtige Rolle.
E-E-A-T für Autoren und Autorinnen
Ein Autor oder eine Autorin können eine Entität im Google Knowledge-Graph sein. Und das scheint auch der Fall zu sein.
Suchst du etwa in der Knowledge-Graph-Suche auf technicalseo.com nach einer Entität wie “search engine optimization” und wählst als gesuchten Entitätstyp “Person” aus, siehst du im Ergebnis einige bekannte Namen aus der SEO-Szene wie “Matt Cutts” oder “Rand Fishkin”.
Personenentitäten als Eregebnis für eine Themensuche im Knowledge-Graph
Dasselbe habe ich nun mit dem Suchbegriff “SEO” getestet. “SEO” ist sowohl eine Entität als auch ein Synonym für eine Entität. Als Synonym steht es für “search engine optimization”. Als Entität steht es für einen koreanischen Nachnamen. Da die exakte Bezeichnung einer Entität eine höhere Priorität wie ein Synonym hat, würde das erklären, warum für die Suche nach “SEO” Entitäten von Personen angezeigt werden, bei denen “SEO” im Namen vorkommt und keine bekannten Namen aus der SEO-Szene.
Wie nun die Verknüpfungen von Personen und Themen zustande kommen, ist nicht dokumentiert. Dafür könnte Google Signale heranziehen, wie etwa:
- Wie oft nach einer Person alleine oder in Verbindung mit einem Thema gesucht wird.
- Wie oft Personen in Verbindung mit einem Thema auf Websites genannt oder verlinkt werden.
- Engagement-Signale auf Social Media in den offiziellen Kanälen von Personen, sofern die Social-Media-Kanäle mit der Person verknüpft sind
Nun könnten Personen auch indirekt mit einem Thema verknüpft sein. Beispielsweise über die eigene Website.
Dass Personen mit einer Website verknüpft sein können, siehst du wieder anhand einer Knowledge-Graph-Suche.
Suche ich beispielsweise nach der Domain einer meiner Websites und lege als gesuchten Entitätstyp wieder “Person” fest, wird meine Personen-Entität für die Website angezeigt. Umgekehrt funktioniert das interessanterweise nicht.
Somit muss es auch eine Verknüpfung zwischen Personen und Websites im Knowledge-Graph geben.
E-E-A-T für die Seitenebene
Die zweite Ebene für E-E-A-T ist die Seitenebene. Dabei spielt auch das Thema “Helpful Content” eine wichtige Rolle.
Google kann die Entitäten in einem Text ermitteln. Das ist als “named Entity Recognition” bekannt.
Aufgrund der im Text verwendeten Entitäten und wie die Entitäten miteinander verwendet werden, könnte Google bis zu einem gewissen Grad feststellen:
- Ob der Text ein Thema inhaltlich umfangreich beschreibt.
- Ob ein Text fachlich korrekt ist.
- Ob der Text eigene Ansichten, Analysen oder Inhalte hat.
E-E-A-T für die gesamte Website (Domain)
Da Google deine Website regelmäßig crawlt und indexiert, weiß Google, worüber du schreibst. Auch dabei spielen Entitäten eine Rolle. Google kann für deine Website die Entitäten erkennen und speichern, die am häufigsten in deinem Content vorkommen. Dabei spielen wiederum verknüpfte Entitäten eine Rolle.
Schreibe ich in einem Blog häufig über “Reisen” und “Fotografie” und verwende dabei verknüpfte Entitäten wie “Sehenswürdigkeiten” (für “Reise”) oder “Langzeitbelichtung” für “Fotografie”, bekommt die Website für die beiden Themen (Entitäten) im Laufe der Zeit eine hohe E-E-A-T. Allerdings nur dann, wenn auch die anderen beiden Ebenen passen: Also der Inhalt korrekt ist und ich (als Entität) als Autor erkennbar bin.
E-E-A-T Analyse am praktischen Beispiel
Ich schreibe seit 2012 einen Reisefotoblog. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den beiden Themen (genauer: den Entitäten) “Reise” und “Fotografie”.
Nun möchte ich für meinen Reisefotoblog einen Artikel über die schönsten Sehenswürdigkeiten Irlands schreiben.
Dafür findet man die beiden Suchfragen (den Begriff “Keyword” vermeide ich bewusst) “sightseeing ireland” und “attractions ireland”. Mit einem geschätzten Suchvolumen von 320 und 12.100 sind das sehr attraktive Suchanfragen für den geplanten Artikel. Wenn es E-E-A-T nicht gäbe.
Aufgrund des Google E-E-A-T Konzepts wird der geplante Artikel auf meiner Website für diese beiden erwähnten Suchanfragen nicht ranken.
Und hier ist die Begründung dafür.
Die beiden oben erwähnten Suchanfragen sieht Google als Synonym füreinander. Das siehst du daran, dass die Suchergebnisse fast identisch sind. Nicht nur in Bezug auf die angezeigten Domains und Seiten, sondern sogar in Bezug auf deren Position.
Sehen wir uns nun die Suchanfrage “sightseeing ireland” genauer an.
Sie besteht aus 2 Entitäten, nämlich “Sightseeing” und “Ireland”. Das sind die Suchergebnisse dafür.
Analysiere E-E-A-T anhand des Suchergebnisses
Ganz oben (nicht im Screenshot) ranken Werbeanzeigen und organische Entitäten für Sehenswürdigkeiten, für die du Eintrittskarten kaufen kannst. Damit erfüllt Google den User Intent “Transaktional mit kommerziellem Hintergrund”.
In den organischen Ergebnissen ranken dann Seiten mit einem hohen E-E-A-T für die beiden Entitäten “Sightseeing” und “Ireland” mit dem User Intent “Informational”.
- Zunächst die offizielle Touristensite von Irland (ireland.com)
- Dann Seiten, die eine hohe Autorität für Reisen und Sehenswürdigkeiten allgemein besitzen wie Tripadvisor, Lonely Planet und Railbookers.
- Dann folgen Seiten über Sehenswürdigkeiten, die einen ausschließlichen Bezug zu Irland haben und die von irischen Unternehmen (Entitäten!) betrieben werden. Es ranken also keine kleineren Reiseblogs.
Bemerkenswert ist, dass sogar die sonst sehr autoritative Wikipedia mit der Liste der Sehenswürdigkeiten Irlands erst auf Platz 10 rankt.
Alle diese Seiten haben eine hohe E-E-A-T im Hinblick auf die Suchanfrage, weil sie:
- Sich inhaltlich fast ausschließlich mit dem Thema (der Entität) “Sehenswürdigkeiten” der Suchanfrage beschäftigen
- Sie einen ausschließlichen Bezug zu Irland im Hinblick auf “Reisen” und “Sehenswürdigkeiten” haben
- Nach ihnen wird oft gesucht und sie werden erwähnt und sind häufig verlinkt. Das Suchvolumen für Tripadvisor, Lonely Planet und Railbookers liegt bei einigen Millionen Suchanfragen pro Monat.
Mein kleines Reisefotoblog hat also keine Chance, für die Suchanfragen nach “Sightseeting Ireland” zu ranken, weil:
- Es in meinem Blog inhaltlich nicht um die Themen “Sightseeing” oder “Attractions” sondern um die Themen “Reise” und “Fotografie” geht.
- Mein Reisefotoblog keinen ausschließlichen Bezug zu Irland hat. Es enthält Reiseberichte aus der ganzen Welt und nur einen für Irland.
- Es enthält nur ein paar Dutzend Reiseberichte und nicht tausende, wie die in den Suchergebnissen genannten Websites.
Meinen Reisebericht für die Suchanfrage “sightseeing Ireland” oder “attractions ireland” zu optimieren, ist vergebene Liebesmüh. Meine Website hat für diese Suchanfrage keine E-E-A-T.
Trotzdem ranken viele meiner Reiseberichte unter den Top 3, haben manchmal sogar featured Snippets und werden für manche Suchanfragen in den KI-Zusammenfassungen angezeigt.
Wie es meine Reiseberichte trotzdem unter die Top 3 schaffen.
Um meine Reiseberichte in den Top 3 zu platzieren, wende ich einen ganz einfachen Trick an. Ich schreibe die Artikel aus einem anderen Blickwinkel.
Statt über “Sehenswürdigkeiten in Irland” zu schreiben, schreibe ich über “Photo Spots in Irland”. Nehme ich noch den Modifyer “iconic” hinzu, erweiterte ich dadurch das Ranking-Potenzial noch ein wenig, da “iconic” im Kontext von Fotolocations als synonym für* “best” *verstanden wird.
Für solche Suchanfragen ranken meine Reiseberichte je nach Land auf den Positionen 1-3. Etwa der Irland-Reisebericht für die Suchanfrage “photo spots ireland” der laut Search Console für 470 Suchanfragen rankt und mir etwas mehr als 200 Klicks pro Monat mit einer Engagement-Dauer von etwas weniger 2 Minuten bringt.
In Irland rankt er laut Search Console sogar für die Suchanfrage *“photo spots near me” *und damit für den User Intent “Visit in Person”.
Platz 1-3 dank eines anderen Blickwinkels
Sehen wir uns die E-E-A-T Aspekte dieses Blog Artikels genauer an.
- Auf der Domain Ebene weiß Google, dass ich vorwiegend über die Entitäten “Reise” und “Fotografie” schreibe. Deshalb hat meine Website für die Suchanfrage “photo spots ireland” thematisch eine höhere E-E-A-AT als für “sightseeing ireland”.
- Auf der Inhalts-Ebene verlinke ich nicht zu Touranbietern, sondern gebe Foto-Tipps und verlinke z.B. zu Fotozubehör. Das kann Google als weiteres Signal werten, dass es eher nicht um “Sightseeing” und “Attractions” geht sondern um das Fotografieren.
- Auf der Autoren-Ebene schreibe ich sowohl auf der Website als auch in den verknüpften sozialen Netzwerken ausschließlich über Reisefotografie. Deshalb ist auch mein berufliches LinkedIn-Profil als SEO- und Web-Analyst nicht mit meinem Reisefotoblog verknüpft.
Natürlich hat die Suchanfrage* “photo spots ireland” *deutlich weniger Potenzial (monatliches Suchvolumen) als die vorhin erwähnten Suchanfragen. Aber was habe ich von dem hohen Potenzial, wenn mein Content dafür aufgrund von E-E-A-T nicht ranken wird?
Mache eine E-E-A-T Analyse bereits während der Keyword-Recherche. Frage dich dabei realistisch, ob du eine Chance hast, für eine Suchanfrage zu ranken.
Wie kann ich E-E-A-T für meine Website stärken?
Die E-E-A-T deiner Website und damit das Rankingpotenzial hängt immer von der Suchanfrage ab. Während deine Website vielleicht für eine Suchanfrage (wie etwa “photo spots ireland”) eine hohe E-E-A-T hat, hat sie für eine andere (wie etwa “sightseeing ireland”) eine niedrige.
Um E-E-A-T und damit das Ranking-Potenzial zu erhöhen:
- Bleibe auf deiner Website beim Thema. Würde ich auf meinem Reisefotoblog auf einmal über SEO schreiben, würde der Artikel nicht ranken. Es fehlt E-E-A-T auf allen drei Ebenen.
- Verfasse inhaltlich ausführliche, einzigartige und korrekte Inhalte. Verwende in deinen Texten Entitäten und verknüpfte Entitäten, die auch in anderen Publikationen zu dem Thema vorkommen.
- Schreibe lösungsorientierten Content und vermeide zu viel “bla bla” im Text, um eine bestimmte Wortanzahl zu erreichen.
- Füge relevante persönliche Erfahrungen oder Tipps hinzu, um den Artikel einzigartig zu machen. Dein Text sollte nicht nur ein umgeschriebener Text sein.
- Verlinke bei Bedarf auf autoritative Quellen (so wie ich in diesem Artikel beispielsweise auf die Search Quality Rater Guidelines).
- Verwende auf der “Über mich” Seite strukturierte Daten vom Typ “Organization” oder “Profilseite”. Verlinke darin mit dem “sameAs” Attribut auf deine Profilseiten von sozialen Netzwerken, die deine Experience und Expertise zu einem Thema stützen, wie etwa dein LinkedIn-Profil. Achte darauf, nur thematisch relevante Profilseiten zu verlinken!
- Schreibe eine aussagekräftige “Über mich” Seite. Die sollte nicht nur Informationen über deine Hobbys enthalten, sondern vor allem über dich, deine Expertise (z.B. Ausbildung) und deine Erfahrung in einem Thema.
- Verwende eine Autor-Bio auf deinen Seiten.
- Promote deine Inhalte in sozialen Netzwerken.
Ich muss hier allerdings etwas die Erwartung managen. Du kannst deine Website mit den obigen Punkten nicht in ein paar Wochen auf E-E-A-T optimieren. E-E-A-T braucht Zeit.
Zusammenfassung
E-E-A-T ist ein Konzept, das Google beim Ranking von Seiten berücksichtigt. Es besteht aus einer Vielzahl von Ranking-Signalen auf drei Ebenen.
Betrachte E-E-A-T immer in Relation zur Suchanfrage. Nur weil deine Website vielleicht eine hohe E-E-A-T für ein Thema hat, hat sie für ein anderes Thema möglicherweise keine.
Verfasse nützlichen Content, der Fragen deiner Nutzerinnen beantwortet. Vermeide, dass Google vermuten könnte, dass du den Inhalt in erster Linie dafür geschrieben hast, um Traffic von Suchmaschinen zu bekommen, um deine Kurse, deine Affiliate-Links, etc. zu promoten.